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Mittwoch 14. 12. 2016
Allgemein
Glasfasernetz wird ausgebaut
von admin

Jetzt ist es offiziell: 40-Prozent-Quote in Lotte erreicht

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Lotte.
Gute Nachricht für die Gemeinde Lotte: Nach mehr als einem halben Jahr Nachfragebündelung und mehrmaliger Fristverlängerung ist die 40-Prozent-Marke geknackt. Das heißt: „Das Glasfasernetz in Lotte wird ausgebaut“, wird Thomas Breer, Projektleiter der Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser (DG) in einer Pressemitteilung der DG zitiert. Diese wurde am frühen Montagabend auf der Facebook-Seite „Lotte und wir in 49504“ verbreitet.

Auf der offiziellen DG-Homepage ( www.deutsche-glasfaser.de/netzausbau ) ist die Nachricht ebenfalls schon zu lesen. Wie berichtet, wurde in den vergangenen Monaten nicht nur umfassend über die Anschlussmöglichkeiten an das schnelle Glasfasernetz informiert, sondern auch intensiv die Werbetrommel für das Abschließen entsprechender Verträge gerührt. Seit Mitte April lief die Nachfragebündelung für Lotte, Büren, Halen und Wersen. Dabei hatten alle Bürger die Möglichkeit, sich für einen kostenlosen Glasfaser-Hausanschluss anzumelden. Um diesen gewährleisten zu können, mussten mindestens 40 Prozent der Haushalte auf diese Weise ihr festes Interesse bekunden.
Interesse in Büren zu gering

Die die erforderliche 40-Prozent-Quote bis zum (schon einmal verlängerten) Stichtag 27. August 2016 nicht erreicht, aber vor allem in Halen und Wersen nur knapp verfehlt wurde, hatte die DG die Frist nochmals verlängert – allerdings ohne den Ortsteil Büren. Dort war das Interesse besonders gering, weshalb beschlossen wurde, hier das Glasfasernetz nicht auszubauen. Zunächst, denn wie Vertriebsmanager Mirko Tanjsek auf Nachfrage bestätigte, hat die DG selbstverständlich ein grundsätzliches Interesse daran, weitere Kunden zu gewinnen: „Wir bauen immer so, dass letztlich noch weiter ausgebaut werden kann“, sagte er und betonte: „Büren geben wir auch deshalb noch nicht auf, weil da ein Gewerbegebiet ist, wo uns schon Anfragen erreicht haben.“
Wenige Verträge fehlten

In Lotte, Halen und Wersen hingegen fehlten am Stichtag nur noch wenige Verträge . „Dieses deutliche Interesse der Einwohnerinnen und Einwohner sollte nicht ignoriert werden und es wurde die Möglichkeit geschaffen, die restlichen Prozente bis zum Jahresende noch zu erreichen“, so die DG. Sie gibt jetzt nach Prüfung der neu hinzugekommenen Verträge bekannt: „Die 40-Prozent-Hürde wurde nun erreicht, sodass diese drei Teilbereiche jetzt ausgebaut werden.“



Und zwar in Halen und Alt-Lotte komplett, wie DG-Regionalmanager Jan Veldhuizen unterstrich. Auch in Wersen werde der gesamte Ortsteil mit dem schnellen Glasfaseranschluss versorgt – einige Ausnahme seien die Hochhäuser An der Bringenburg, weil es zuwenig Nachfrage gebe, sagte Veldhuisen auf Anfrage. „Aber wir legen die Kapazitäten schon mit in die Straße, damit die später nicht noch mal wieder aufgerissen werden muss“, erläuterte er die Erwartung des Unternehmens, dass in Zukunft die Nachfrage noch steigt.

Selbstverständlich könnten auch weiterhin noch Verträge abgeschlossen werden, die bis Jahresende noch zu den Sonderkonditionen möglich sind. Spätere Hausanschlüsse sind dann aber nicht mehr kostenlos.
PoP und Tiefbauplanung

Für die Deutsche Glasfaser beginne nun die Planungsphase der Tiefbauarbeiten. In den nächsten Wochen werde festgelegt, wo der „Point of Presence“ (PoP), die Hauptverteilstation des Netzes, aufgestellte wird. Von hier aus werden die einzelnen Glasfaserkabel in die Haushalte verlegt. „Im Anschluss daran beginnt das Generalunternehmen mit dem Tiefbau“, so die DG weiter.

In der Lotter Facebook-Gruppe ist die Freude schon groß: „ Juhuuu. Alt-Lotte gibt Gas! Freu! Könnt gerne heute nachmittag schon hier anfangen!“, jubelt ein Nutzer. „Na endlich“, kommentiert ein anderer. Nur die Bürener ärgern sich.

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Quelle: NOZ
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